Ebbe Altberg auf der VWBPE

Zur Zeit findet auf einem Simverbund in Second Life die 7. VWBPE statt. Unter dieser Abkürzung verbirgt sich die Virtual Worlds Best Practices in Education Conference oder auch Konferenz über die besten Methoden in virtuellen Welten zu lehren. Sie starte am 9. April und heute am 12. finden die letzten Veranstaltungen statt. Besonders interessant an dieser Konferenz war gestern die Rede des noch recht neuen CEO von Linden Lab Ebbe Altberg auf der VWBPE. Dabei hat er nicht nur über die Möglichkeiten der Wissensvermittlung in Second Life gesprochen, sondern auch generell über die Zukunft der virtuellen Welten und Second Life im Besonderen.

Leider konnte ich gestern die Rede von Ebbe Altberg auf der VWBPE nicht live verfolgen, aber habe auf Jo Yardley’s Blog eine gute Zusammenfassung und Video der Rede gefunden.
Nicht nur das Ebbe Altberg bei seinem Auftritt einen der neuen Standard Avatare beiläufig präsentierte, die dabei dem Trend nach realistischen Größenverhältnissen folgt. Besonders interessant fand ich die Aussagen bezüglich seines engen Kontaktes zu Philip Rosedale dem einstigen Gründer von Second Life, der mit High Fidelity aktuell ein eigenes Projekt einer virtuellen Welt der nächsten Generation vorrantreibt, in der es besonders auf die Darstellung von Emotionen und Körpersprache des Avatars wert gelegt wird. Hier hat Second Life noch deutliche Defizite und könnte von einer engen Kooperation mit High Fidelity sehr profitieren.
Auch sprach Ebbe die Probleme mit der im letzten Jahr geänderten TOS an, das hier Linden Lab wohl noch einiges klar zu stellen hat. Vielleicht wären die Missverständnisse gar nicht erst aufgetreten oder man hätte viel schneller eine für alle Seiten zufriedenstellende Formulierung der TOS finden können, wenn schon damals die Lindens wieder wie jetzt angekündigt mehr in Second Life sich zeigen und die Kommunikation mit den Communities in Second Life aufnehmen. Damit knüpft er wieder an die offene Kommunikationskultur aus der Anfangszeit von Second Life an.

Mehr zur Virtual Worlds Best Practices in Education findet sich auf der Homepage der VWBPE. Darunter auch Aufzeichnungen früherer Jahre.

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